Markus Eichenberger

© Luca Rüedi

© Luca Rüedi

Sieben Jahre hat er in Asien gelebt, zwei in London und drei Jahre in Barcelona. Jetzt hat sich Markus Eichenberger in Aarau niedergelassen, mitten in der Altstadt. Wir treffen ihn zwischen Filmaufnahmen für das historische Theater «1918.ch – 100 Jahre Landesstreik» und einem seiner zahlreichen Workshops zum Thema Astrofotografie. Der Sternenhimmel ist sein grosses Thema seit er wieder in der Schweiz lebt. Vorher war er für Reuters in Asien, hatte mit Finanzdiensten und Software Applikationen zu tun. Motiviert durch eine langjährige Freundin begann er 2004 selbst zu fotografieren. Irgendwann suchte Getty Images Fotografen in China. Markus Eichenberger meldete sich und begann unter anderem Chinas Olympiastadien zu fotografieren. Die Bilder werden von «Sport Illustrated China» publiziert, als Sonderdruck. Noch zögert Markus Eichenberger, doch dann macht er sich selbstständig als Fotograf, verkauft Bilder an Magazine und Agenturen und ist mittlerweile Partnerfotograf von Keystone. Gleichzeitig beginnt er zu filmen und wird für Zeitrafferfilme wie «Mystic Jungfraujoch» und «Chasing Stars» von über 50 Filmfestivals international ausgezeichnet. Die Zeitraffer führen weiter zum Film. Auf diesem Gebiet ist er bald so erfolgreich, dass er in den Wintermonaten über ein Dutzend Workshops zum Thema Astrofotografie leitet. Dazu führt er seine Gruppen aufs Eggishorn und Bettmerhorn in der Aletscharena oder zum Schilthorn. Seine Einzelbilder sind nicht, wie so oft heute praktiziert, aus mehreren Belichtungen zusammengesetzt, es sei denn, es geht um Startrails (wie das Bild unten), die mit «Starstax» montiert werden. Nicht nur seine Kursteilnehmer profitieren von seinem Wissen und seinem Engagement, auch Schweiz Tourismus, Reiseunternehmen und lokale Tourismusbüros gehören zu seinen Kunden.

www.markuseichenberger.com

www.chasingstars.club

Werner Rolli