Billingham

 

Billingham vereint traditionelles Handwerk und edle Materialien und fertigt seit 50 Jahren begehrte Fototasche

Die britischen Midlands sind seit jeher für ihre Handwerkskunst bekannt. In den 1970er Jahren gründeten die Billinghams ihre eigene Firma, mit dem Ziel, Fototaschen zu produzieren. 
Billingham-Taschen sollten weich sein und sich der Körperform anpassen, sodass sie bequemer zu tragen wären als andere Taschen. Gleichzeitig sollten sie aussergewöhnlichen Schutz vor allfälligen Widrigkeiten am Aufnahmeort und dem Wetter bieten. Einige der Taschen aus der Anfangszeit erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit und werden nach wie vor hergestellt, trotz der revolutionären Entwicklungen, die sich im Bereich Fotoausrüstungen vollzogen haben. 
Ein zentraler Grund für diese anhaltende Popularität ist die Tatsache, dass die Produkte der Familie Billingham von Anfang an höchsten Produktionsstandards entsprachen und aus den hochwertigsten Materialien und unter Anwendung der besten Techniken gefertigt wurden. Dass dabei nur Materialien von höchster Güte zum Einsatz kamen, war selbstverständlich. Wie bei jedem Premium-Produkt haben die Qualität der Materialien, das hochwertige Design und die Kunstfertigkeit, die in jede Billingham einfliessen, ihren Preis. Die Taschen sehen nicht nur gut aus, sie erfüllen die Aufgabe, für die sie gemacht sind: Sie schützen die Ausrüstung an jedem Ort der Welt und bei welcher Anwendung auch immer. Dank des eindeutigen Schwerpunkts, den die Familie Billingham auf Detailgenauigkeit legte, und ausgehend von präzisen Beobachtungen war schnell klar, wer als Zielgruppe infrage kam: Fotografen, die Qualität, Stil und Belastbarkeit erwarteten – also Menschen, für die weder Markenlabels noch Preisschilder an erster Stelle standen. 
Es dauerte nicht lange, bis ihre Taschen in weiten Kreisen gefragt waren – von Kunden aus den unterschiedlichsten Berufsgruppen, aber zunehmend auch von Menschen, die die Taschen einfach nur als stylishe und herausragend verarbeitete Weekender oder Tragetaschen verwendeten. Während die Taschen derart vielfältige Verwendung fanden und zunehmend bekannter wurden, zeigte sich, welchen Wert die Liebe zum Detail hatte. Denn es waren nicht Werbeanzeigen oder Marketingaktionen, die dafür sorgten, dass Billingham-Produkte so begehrt waren, sondern die Weiterempfehlungen von Experten und die beeindruckenden Leistungsmerkmale der Taschen. 
Das Sortiment ist mittlerweile so umfassend, dass es vermutlich eine Billingham für jeden Geldbeutel gibt, von grossen Fototaschen/Weekendern bis hin zu kleinen Objektivtaschen, die sich ideal auch als Geschenk eignen – und alles, was dazwischen liegt. Doch eines haben alle Modelle gemeinsam: die herausragende Verarbeitungsqualität und Detailgestaltung, die bei jedem einzelnen Produkt Standard sind. 
Die Werkstatt, in der diese ersten Taschen gefertigt wurden, war weder mit Computern noch mit Laserschneidanlagen ausgestattet und würde in eine kleine Ecke der heutigen Billingham-Produktionsstätte passen, in der moderne Technologien und eher traditionelle Werkzeuge mittlerweile ganz selbstverständlich nebeneinander Platz finden. 
Es mag vielleicht überraschen, aber die meisten Einzelteile, aus denen eine Billingham besteht, werden spezifisch gefertigt – viele von ihnen direkt im Billingham-Werk. Jedes einzelne Teil wird ausgewählt, weil es wie geschaffen ist für die Aufgabe, die es erfüllen soll. Alle Mitarbeitenden, durch deren Hände eine Billingham im Lauf ihrer Herstellung geht, sind Teil eines hochqualifizierten Teams, das stolz auf seine Arbeit ist. 
Das Leinen, das für die Herstellung der Billingham-Kamerataschen verwendet wird, ist eigentlich ein Verbundmaterial. Zwischen zwei Lagen Leinen befindet sich eine Lage StormBlock, ein von Billingham entwickeltes, wasserdichtes Material, das fest mit den zwei äusseren Schichten verbunden ist. 


Bei allen Billingham-Produkten kommt traditionell im gesamten Sortiment sorgfältig ausgewähltes gegerbtes Vollnarbenleder zum Einsatz. Diese Lederart ist besonders robust, gewinnt durch den Gebrauch an Schönheit und hat sich als erstaunlich schmutzabweisend erwiesen. Ausserdem weist das Material individuelle, natürliche Merkmale, wie zum Beispiel Wachstumsstreifen auf, die jedes Stück Leder unverwechselbar machen. 
Die Metallbeschläge der Billingham-Produkte werden aus massivem Messing gegossen, gepresst und mechanisch bearbeitet. Die Entscheidung zugunsten von Messing hat mehrere Gründe: Das Material ist widerstandsfähig, altert in Würde und rostet nicht – und ganz nebenbei sieht es auch noch gut aus. 
Es ist erstaunlich, wie weit es das Unternehmen seit seinen Anfängen gebracht hat. Mit Prognosen für die Zukunft sollte man grundsätzlich vorsichtig sein. Was sich aber mit Sicherheit sagen lässt: Noch nie war Billingham in einer besseren Lage als heute. Das Unternehmen verkauft und exportiert mehr als je zuvor. Designer und Ingenieure sprühen vor Ideen für neue Produkte – die Zukunft wird also spannend. 
Darüber hinaus sucht man bei Billingham kontinuierlich nach noch besseren Möglichkeiten, die Ausrüstung der anspruchsvollen Kundschaft zu schützen.  Sollte es ein besseres Material, ein vorteilhafteres Design oder eine geeignetere Herstellungsmethode geben, mit denen Billingham seine Produkte und ihre Funktionalität optimieren kann, werden sie aufgespürt und angewendet. 

Billingham wird in der Schweiz vertreten durch:
www.perrot-image.ch

Hersteller Website: 
www.billingham.co.uk

 
TaschenPaul Merki