Astrofotografie: Sigma präsentiert das einzige 1:1,8/14mm Ultraweitwinkel

 

Sigma hat sie erhört – die unzähligen Fotografen, die sich des nächtens auf die Suche nach den spektakulärsten Standorten machen, um die Milchstrasse zu fotografieren. Das 14mm-Objektiv mit ultraweitem Bildwinkel und der Lichtstärke von 1:1,8 beschert in der Tat eine neue Dimension visueller Erlebnisse. Mit seiner 35mm-Vollformat-Abdeckung, 14mm-Brennweite für einen besonders grossen Bildwinkel und einer 1:2-übertreffenden Lichtstärke von 1:1,8, ist das Sigma 1:1,8/14mm DG HSM | Art das lichtstarke Ultra-Weitwinkel-Objektiv, das einzige, das derzeit auf dem Markt erhältlich ist. Obwohl es bereits einige Zoom-Objektive gibt, die 14mm abdecken, ist diese Lichtstärke ein nie zuvor erreichter Wert. Der extreme Bildwinkel und die Naheinstellgrenze von 27cm lassen einen Nahaufnahmen mit präsentem Hauptmotiv im Vordergrund und eindrucksvoll weit ausgedehntem Hintergrund gestalten – mit diesem Objektiv geht der Bildwinkel weit über das normale menschliche Sehvermögen hinaus. Sein Bildwinkel und seine Lichtstärke 1:1,8 sind auch Grund dafür, dass sich dieses 14mm-Objektiv neben der Landschafts- und Architekturfotografie auch hervorragend für Aufnahmen vom Sternenhimmel und anderer nächtlicher Himmelsszenen eignet. 

22_milkyway_DSC9998_2.jpg

Gianni Krattli, der u.a. mit seiner Aufnahme der Milchstrasse aus einem Linienflugzeug für Furore sorgte, sagt: «Bei der Astrofotografie wird ein möglichst lichtstarkes Objektiv benötigt. Da ich die Bilder anschliessend gross drucke, ist es aber auch wichtig, dass die Schärfe bis an den Rand des Bildes gut und die Verzerrung minimal ist. Bis jetzt war dies nur möglich mit Hilfe eines Startrackers, der die Erdrotation ausgleicht. So konnte man die Schwächen der Objektive kompensieren und somit höhere F-Nummern verwenden. Mit dem 1:1,8/14mm kommt man einer startrackerlosen Fotografie bereits näher». Die Lichtstärke des neuen Ultraweitwinkels bietet das notwendige Potenzial, möglichst viel Licht bei kurzen Verschlusszeiten einzufangen. Gianni Krattli erklärt: «Durch die Blende 1.8 bei 14mm kann die Verschlusszeit kürzer und der ISO Wert tiefer gehalten werden. Bei den aktuell verfügbaren 14mm-Objektiven musste man mit hohen ISO Werten arbeiten, was dem Bild natürlich mit viel Rauschen zusetzte.
Ausserdem soll das Sigma Objektiv an den Rändern sehr wenig Verzerrung (Coma) haben, was z.B. beim Sigma 20mm bei 1:1.4 noch sehr ausgeprägt war. Will heissen, Sterne waren nicht mehr punktförmig, sondern sahen mehr aus wie Vögel. In meinen Tests musste ich beim 20mm doch immer mit
Blende 2.2 fotografieren».

Drei FLD-Glaselemente («F» Low Dispersion) und vier SLD-Glaselemente (Super Low Dispersion) minimieren Farbquerfehler, die sonst häufig bei Aufnahmen mit Ultra-Weitwinkel-Objektiven sichtbar werden. Als Frontlinse minimiert die grosse präzisions-blankgepresste asphärische Linse mit 80mm Durchmesser effektiv die Verzeichnung. Dieses Objektiv mit exzellenter Randausleuchtung überzeugt durch aussergewöhnliche Bildqualität von der Bildmitte bis zum Rand. 

Da der Anschluss besonders anfällig für Staub und andere Fremdkörper ist, wurde bei diesem Objektiv Gummidichtungen verbaut, die das Eindringen von Schmutz verhindert. Das Frontlinsenelement verfügt zudem über eine wasser- und ölabweisende Beschichtung, so dass das Objektiv auch im Regen, in der Nähe von Wasser oder unter anderen schwierigen Bedingungen gut eingesetzt werden kann.

In der Nikon-Variante verfügt das Objektiv über den elektromagnetischen Blendenmechanismus und ist so in der Lage, die Signale des Kameragehäuses zu verarbeiten. Diese Eigenschaft sorgt für eine präzise Blendensteuerung und gleichbleibende Leistung bei automatischer Belichtung (AE) im Serienbildmodus.

(Hinweis: Bei einigen Kameragehäusen kann die Funktionalität eingeschränkt sein).

Das Objektiv zeichnet sich zudem aus durch einen schnellen AF mit Manual-Override. Die Funktionsweise der Manual-Override-Funktion kann sich in Abhängigkeit vom Anschluss unterscheiden.

Das Ultraweitwinkel ist kompatibel mit dem Anschluss-Konverter MC-11, zudem ist das Sigma USB-Dock verfügbar, das individuelle Anpassungen der Funktionsweise ermöglicht. Wie bei allen Sigma Art Objektiven, ist auch beim 14mm der Anschluss-Wechsel-Service möglich, womit das Objektiv – falls notwendig – zu einem späteren Zeitpunkt auch an einer anderen Kamera verwendet werden kann. Das Objektiv wird in Japan hergestellt und durchläuft die Endkontrolle mit dem Sigma-eigenen MTF-Messsystem «A1». Im Objektivtubus ist das Jahr der Veröffentlichung eingraviert. Das Objektiv ist erhältlich mit Anschlüssen für Canon, Nikon und Sigma.

www.owy.ch

 
ObjektiveWerner Rolli