Bei Cinegrell finden Filmemacher umfassende Dienst- leistungen und Mietobjektive der Sigma-Cine-Reihe

 

Cine-Objektive müssen ganz bestimmte Kriterien erfüllen, die man bei herkömmlichen Objektiven für die Fotografie nicht findet, sagt Richard Grell, Inhaber und Geschäftsführer von Cinegrell GmbH in Zürich. 

Richard Grell weiss, wovon er spricht. Ursprünglich Fotograf hat er sich in den 90er-Jahren zum Kameramann weitergebildet, zuerst bei TeleM1 und später beim Schweizer Fernsehen SRF gearbeitet. Er machte sich 1995 selbstständig – gründete das Grell Kamera Team – und begann 2004 mit dem Verleih von Kameras und Objektiven.

Im Jahre 2012 übernahm er die Räumlichkeiten der Egli-Film in Zürich. Diese war seit den 70er-Jahren in der Postproduktion tätig und verfügte auch über ein eigenes Labor und Schnittplätze. Rechtlich ist das Unternehmen heute aufgeteilt in die Cinegrell GmbH und die Cinegrell postproduction GmbH. Der Kunde spürt von alledem nichts, denn die insgesamt 14 Mit-arbeitenden der Cinegrell bieten einen umfassenden Service im Verleih von Kameras und Objektiven, Kamerateams, Postproduktion, Film-Restaurierung und Digitalisierung sowie dem klassischen Filmlabor.

Klassiker wie der «Demokrat Läppli», «Gilberte de Courgenay», «Ueli der Knecht» und «Ueli der Pächter» oder «Die Schweizermacher» hat das Team von Cinegrell restauriert und auf 4K digitalisiert. Auch im Kinosaal hat sich 4K etabliert. Ob eine noch höhere Auflösung Sinn macht, muss sich erst noch zeigen, denn gerade im Kinosaal kommt sie ab einer gewissen Distanz zur Leinwand nicht mehr zum Tragen. 

Filmmaterial, merkt Richard Grell im Gespäch an, wird nur noch selten verwendet – be-sticht aber aufgrund seiner Anmutung. Digitalen Aufnahmen wird dieser Look erst nachträglich, in der Postproduktion, verliehen. Während  Dokumentationsfilme eher digital aufgenommen werden, kann es ein, dass für Kinofilme noch Filmmaterial verwendet wird. Auch bei den Kameras gibt es Unterschiede; setzen doch Dok-Filmer auf handliche Kameras und entsprechend auf Objektive, die kleiner, leichter – und preiswerter sind. Und hier kommen die neuen Cine-Objektive von Sigma ins Spiel. Der komplette Satz besteht aus sieben Festbrennweiten (Prime Lenses) von 14 bis 135mm und drei Zoomobjektiven, dem 18-35mm T2, einem 50-100mm T2 und einem 24-35mm T2.2.

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Äusserst wichtig bei Cineobjek-tiven ist, dass alle Modelle eines Satzes denselben Durchmesser und möglichst die gleiche Anfangsöffnung aufweisen. Zudem darf sich die Baulänge des Objektivs beim Fokussieren nicht verändern, weil sonst die Montage einer Mattebox unmöglich wird. Innenfokussierung nennt sich das im Fachjargon. Cine-Objektive werden immer von Hand oder über einen (externen) Motorantrieb der Kamera fokussiert. Beim Film ist dafür einer der Kamera-Assistenten zuständig. Und hier kommt eine weitere wichtige Eigenschaft von Cine-Objektiven ins Spiel: Die Fokussierringe müssen exakt am selben Ort sein und der Weg von der Nahgrenze bis zur Unendlich-Einstellung gleich lang. Diese Bedingungen erfüllen alle Sigma-Objektive der Cine-Reihe. Sie sind zudem mit drei Anschlüssen – Canon-EF, Sony-E und PL – erhältlich. 

Neben den regulären Versio-nen der Cine-Objektive sind auch sogenannte Fully-Lumi-nous-Versionen verfügbar. Es handelt sich hierbei um Ver-sionen mit voll leuchtender Beschriftung. Bei den Fully-Luminous-Versionen sind nicht nur die Beschreibung der Spezifikation der Linse und der Index, sondern auch alle Skalenmarkierungen eines jeden Ringes vollständig fluoreszierend. Die Leuchtkraft und Ablesemöglichkeit ist dabei überdurchschnittlich. Bei Dreharbeiten nachts oder bei wenig Licht erleichtert es dem Kameramann die Bedienung, den Wechsel und die Kontrolle des Objektivs und erhöht somit nicht nur den Komfort, sondern auch die Produktivität.

Sigma geht davon aus, dass diese neue Objektivproduktlinie einen fundamentalen Wandel in der Digitalfilmproduktion herbeiführen kann und Kameraleuten eine neue, interessante Lösung in die Hand gibt.

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