OPTech: Fotozubehör aus Neopren – made in USA, erobert jetzt auch Europa

 

In den Dreissiger-Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelten die Chemiker Collins und Wallace Hume Carothers einen neuartigen Werkstoff. Heute ist uns dieser aus Kautschuk gewonnene Gummi als Neopren bestens bekannt, als isolierendes Material für Taucher- und Surfanzüge. 

Da Neopren aber beständig gegen Chemikalien, Öl und Sonnenlicht ist, wird es auch für Kabelummantelungen, Dichtungen und Chemikalienschutzhandschuhe verwendet. Für die Verwendung von Sportbekleidung wird Neopren in verschiedenen Stärken entsprechend der gewünschten Wärmeisolierung hergestellt. Dickeres Material isoliert besser, ist aber auch weniger dehnbar und hat einen höheren Auftrieb. Aus Neopren bestehen aber nicht nur Taucheranzüge und Ähnliches, sondern auch z.B. Flaschenkühler und Schutzhüllen jeder Art.

13_accessory montage.jpg

1982 hatte Bill Heckermann eine Idee. Der Tüftler und ambitionierte Fotograf suchte nach einer Möglichkeit, seine Objektive besser zu schützen. Er war viel in den Nationalpärken in Montana und Wyoming unterwegs, Yellowstone, Grand Teton und die Bridger Mountains lagen schliesslich vor seiner Haustür. So entstand das erste OPTech-Produkt, der Fast Cap. Dabei handelte es sich um eine Objektivabdeckung, die sich mittels Gummiring am Objektiv befestigen liess.

Das ärgerliche Suchen nach der Objektiv-abdeckung gehörte damit endgültig der Vergangenheit an. Doch Bill Heckermann war bereits einen Schritt weiter. Warum, so fragte er sich, sollte man Neopren nicht für die Herstellung von Kameragurten verwenden? Er gründete ein kleines Unternehmen in Jackson Hole, Wyoming. Die verschlafene Ortschaft im gleichnamigen Tal ist Ausgangspunkt für viele Touren in die nahe gelegenen Rocky Mountains. Der legendäre US-Landschaftsfotograf Ansell Adams hatte in den 30er- und 40er-Jahren hier seine wohl schönsten Aufnahmen gemacht. 

Heckermann stiess mit seiner Idee erst mal auf Skepsis. Warum sollte jemand einen Neoprengurt kaufen, wo doch alle Kameras mit einem Tragegurt ausgeliefert werden? Wer jedoch einmal einen OPTech-Gurt benutzt hat, weiss seine Elastizität und seine Langlebigkeit zu schätzen. Der klassische Kameragurt bietet zudem zwei Kunststoffschnallen, um den Gurt blitzschnell zu entfernen. Er passt zu praktisch allen Kamera- und Fernglasmodellen. 

Seit seiner Gründung hat sich das Unternehmen rapid weiterentwickelt. Produziert wird unterdessen im Bundesstaat Montana. Dort werden auch die zwei praktischen Accessory-Packs gefertigt. Die gepolsterten Hüllen sind in zwei Grössen erhältlich. Sie bieten einen individuell gestaltbaren Innenraum mit gepolsterten Zwischenwänden, Reissverschlüssen und einem Tragegurt. Die Gotcha-Wrist-Wrap sichert Kamera oder Fernglas sicher am Handgelenk. Pro Strap und Pro-Bottom-Gurte sind für schwere Kameras und lichtstarke Teleobjektive konzipiert. Der Rainsleeve ist ein Regenschutz für jede Kamera. Er lässt sich in jeder Kameratasche verstauen. Um die Bedienung zu erleichtern, hat ihm OPTech eine spezielle Öffnung für Okulare verpasst. Dies erleichtert die Komposition von Aufnahmen und sichert den gewohnten Blick durch den Sucher der Kamera. Den Rainsleeve gibt es auch mit einer Ausbuchtung für Aufsteck-Blitzgeräte.

Die Softpouch-Zippeez schliesslich lassen  sich am Gurt befestigen und schützen kleine Zubehöre wie den Belichtungsmesser oder eine kompakte Kamera. 

www.gmc-ag.ch



 
ZubehörWerner Rolli